Ein Leben lang… für die Liebe

Im Juli 2010 gab es ein einen heiligen Moment, die Zeit stand still und zwei Seelen trafen sich. Dann eine Explosion. Zwei Wege die scheinbar ein Leben lang darauf gewartet hatten, kamen zusammen um gemeinsam weiter zu gehen. Für die Liebe. Aus der Liebe.

konstantin

Konstantin

Geboren im Februar 1969 als Wassermann mit griechischen Wurzeln.  Dipl. Chemiker und Naturphilosoph, Betrieb einer “fair trade” Schmuck-Manufaktur in Indien. Fünf Jahre Zegg inspiriertes Gemeinschaftsleben im Bergischen Land. Intensive Auseinandersetzung mit Aktionskunst, Gruppendynamik und Materialaktionen. Viele Jahre Erfahrung als Leiter von sinnlich-erotischen Happenings, Encounters, Experimenten und Events.  Mitinitiator des Berliner Kultur-Projekts “Botschaft” und des “Berliner Netzwerkes für Liebeskunst”.
 
Seit ich vor 20 Jahren am Strand von Naxos mir den Weg des Herzens auf meinen linken Fuß tätowieren ließ, führt mich mein Lebensweg immer wieder durch intensive Gefühlswelten von Liebe, Verbundenheit und Eros die es mit Hilfe eines wachen Geistes zu erforschen gilt.
In all den Jahren seit meinem ersten Besuch 1993 habe ich im Zegg viele intime, intensive, herausfordernde und aufregende Erfahrungen gemacht, welche das Zegg zu einem integralen, lebendigen Teil meines Lebens gemacht haben. Heute fühle ich mich als ein externer Teil der Gemeinschaft.
 
Den spannendsten Aspekt meiner Gruppenarbeit finde ich in der experimentellen und intuitiven Gestaltung von angstfreien, offenen Begegnungsräumen, die uns erlauben unser “erotisches Selbst” zu befreien. Für mich ist das Kultur- und Heilungsarbeit in einem.

saskia

Saskia

Saskia Mieszkalski wurde 1978 bei Leipzig geboren und wuchs in einem Vier-Generationen-Haushalt auf dem Land auf. Nach Studienjahren zu Kunst, Kultur, Soziologie und Ökonomie sowie verschiedenen Erfahrungsprozessen auf Reisen und in kleinen Gemeinschaften lebt und arbeitet sie heute als Projektentwicklerin und Seminarleiterin in Berlin.
 
Sie beschäftigt sich seit ihrer Jugendzeit mit Ernährung, Psychologie und alternativen Formen des Zusammenlebens. Nach vielfältigen Erfahrungen in monogamen, offenen als auch geschlossenen Mehrfach-Beziehungen fand sie immer wieder ihr Bedürfnis nach- und ihr Optimum in einer Gemeinschaft welche über Konventionen bezüglich Geschlecht, Alter, sexueller Ausrichtung oder gesellschaftlicher Rolle hinaus geht.
 
Das Sozialisation oftmals so viel mit Unterdrückung, Angst, Komplexen oder Schmerz zu tun hat, berührt sie immer wieder tiefst. Daher ist Teil ihrer Arbeit die Wahrnehmung und Lösung von Konditionierungen sowie die Entwicklung eines freiheitlichen und sinnlichen Selbst. Dabei schafft sie experimentelle Räume in den sich die Teilnehmenden (wieder-)finden können um sich in einem Zustand von Offenheit zu begegnen und entdecken zu können.
 
Der Weg eines Herzenskriegers als auch Politik für eine andere Zukunft fängt bei Persönlichkeitsentwicklung und Liebe zu sich selbst eines jeden Einzelnen an. Diese Idee ist die grundlegende Motivation ihrer Arbeit.